Nachfolgend finden Sie Pflanzen mit essbaren Teilen (z. B. Früchte, Blätter, Knollen), die nicht im Kapitel 'Gewürzpflanzen' oder anderweitig aufgeführt sind.
Bei der Zusammenstellung meines Sortiments habe ich bewußt auf gesundheitlich bedenkliche Pflanzen verzichtet. Allerdings sind individuelle Überempflichkeiten und Allergien nie auszuschließen. Vorsorglich weise ich darauf hin, dass der Verzehr von Pflanzen und Pflanzenteilen ausschließlich auf eigene Gefahr erfolgt.
A
Actinidia arguta ‘Issai’: kleinfrüchtige einhäusige Kiwi; Blüten duftend; Früchte glatttschalig und mit Schale essbar; bei uns sicher reifend (September) und gut winterhart; klettert; einhäusig! (jede Pflanze kann sich selbst befruchten und Früchte tragen); Früchte schon an Pflanzen von 1,50 m; bis 4 m M
Actinidia arguta ‘MSU’
: Wie obige, aber stärker wachsend und mit größeren Früchten
Amelanchier alnifolia Sorten: ‘Martin’, Amelanchier alnifolia ‘Northline’, Amelanchier alnifolia ‘Smoky’ (Smokey), Amelanchier alnifolia ‘Thiessen’: Saskatoon; neu für mich; in Kanada und den USA schon vielfach feldmäßig angebaute Felsenbirnensorten; extrem frosthart; viele saftige wohlschmeckende Früchte, denen ein hoher gesundheitlicher Wert nachgesagt wird; Fruchtdurchmesser bis 18 mm; Früchte blaubeerähnlich , aber Pflanze im Gegensatz zu Blaubeersträuchern anspruchslos und viel wüchsiger; schöne Blüte; schöne Herbstfärbung; kompakter Wuchs bis 2,5 m; sehr reich tragende Sorten; erste Pflanzen (ganz wenige/nur hier in Waake) gegen Ende August;
Amelanchier alnifolia ‘Martin’
: sehr große Früchte, einheitlich reifend
Amelanchier alnifolia ‘Northline’
: breitwüchsig; einheitlich reifend; sehr lecker
Amelanchier alnifolia ‘Smoky’
: aus Alberta; sehr süße Früchte; sehr produktiv
Amelanchier alnifolia ‘Thiessen’
: sehr saftige Früchte; extrem lecker; längere Erntezeit
Amelanchier ‘Prince William’: Felsenbirnenhybride; sehr reich blühend und reich tragend; trägt schon ab 30 cm Höhe große (12 bis 15 mm) saftige Beeren mit Blaubeeraroma; roter Austrieb und rot-orange Herbstfärbung; schöner Wuchs; dekorativ und nützlich; wurzelecht und daher langlebig; im Gegensatz zu Blaubeeren anspruchslos an den Boden; brutal winterhart; es besteht der begründete Verdacht, dass ein zweiter (falscher) Klon von ‘Prince William’ in nicht unerheblicher Menge im Umlauf ist; daher hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale: die jungen sich entwickelnden Blätter der echten ‘Prince William’ sind unterseitig dicht weißfilzig (Nicht etwa 'spärlich behaart'!), später weitgehend kahl; der Wuchs der echten ‘Prince William’ ist (vor allem in den ersten Jahren) auch ohne Schnitt immer straff aufrecht (Nicht etwa ungeordnet überhängend!); die echte 'Prince William trägt bereits mit einer Höhe von 30 cm (spätestens mit 50 cm) Früchte; die echte ‘Prince William’ bekommt nicht die bei vielen anderen Felsenbirnen zu beobachtenden Mehltauanflüge im Spätsommer und Herbst; erst wieder im August lieferbar; nur 2 m 15 €
Amelanchier ‘Ballerina’: wie obige, braucht aber länger bis zur ersten Ernte und wird größer; Anflüge von Mehltau im Spätsommer und Herbst sind möglich, aber ungefährlich; Qualität der Beeren meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die von ‘Prince William’; 3 m; ab 12 €
Ananas comosus in Sorten
: Ananas; da im Internet und leider auch im Fernsehen viel Unsinn über die Vermehrung der Ananas von Leuten, die es entweder selbst nie getan haben oder aber Freunde gepflegter Umständlichkeit sind, erzählt wird, hier eine wirklich funktionierende Methode (so vermehre ich selbst): beste Zeit dafür ist zwischen März und August; frische Ananas, deren Schopf in der Mitte nicht ausgestochen wurde und bei leichtem Ziehen an den inneren Blättern noch nicht auseinanderfällt, besorgen; den Schopf abdrehen (notfalls einen kräftigen Mann damit beauftragen/Nicht abschneiden!!!) und, ohne die entstandene Wunde zu berühren, z. B. im Wohnzimmer (warm) an schattiger Stelle 4 bis 6 Tage offen zum Trocknen auf die Seite legen (Vertrocknet auch in 3 Wochen nicht!); direkt vor dem Einpflanzen (Wunde sollte inzwischen weder schimmeln noch faulig sein) die untersten Blätter abziehen, bis 2 oder 3 mm 'Stamm' mit 'Wurzelaugen' freiliegen; 8 bis 10 cm Topf mit sandigem oder Perlitehaltigem Substrat locker füllen; den Schopf mit der Unterseite leicht hineindrücken, damit er nicht umfällt, und auf ein warmes nicht vollsonniges Fensterbrett (z. B. Wohnzimmer) stellen (Keine Plastiktüte etc. darüber!!!); nur sehr wenig giessen (Fäulnisgefahr!), bis der Schopf anfängt zu wachsen; nach Durchwurzelung in kräftige Blumenerde umtopfen; ...oder Jungpflanze bei mir kaufen L
Aronia melanocarpa ‘Nero’
: Schwarze Kulturapfelbeere; hübscher Wuchs; schöne Blüte; viele große dunkle Früchte, die zwar roh nicht unbedingt der Renner sind, sich aber z. B. zu erstklassiger Marmelade verarbeiten lassen und sehr gesundheitsfördernd sind; schöne Herbstfärbung; auch für Hecken geeignet; anspruchslos; ca 2 m ab L
Aronia melanocarpa ‘Viking’
: Ähnlich ‘Nero’; beide Sorten befruchten sich zwar selbst, aber Kreuzbestäubung erhöht noch den Fruchtansatz; ca 2 m ab L
B
Billardiera longiflora: zierlicher Kletterstrauch aus Tasmanien; weitgehend immergrün; längliche grüngelbe Glockenblüten fortlaufend ab spätem Frühjahr; dann bis zum Spätherbst 2 cm dicke essbare Früchte, je nach Sorte violett (Urform), weiß (fructo alba) oder dunkelrot (Cherry Berry); sehr hübsch; verwendbar zur Wandbegrünung in halbschattiger Lage; im Winter die Basis schützen, auf die die Pflanze meistens zurückfrieren wird; nach Rückfrieren erreicht die Pflanze in einem Sommer dann bis ca 3 Meter Höhe; bitte gewünschte Sorte nennen!; ab August 2009 L
C
Carica x pentagona
: Babaco; Bergpapaya; samenlose Hybride; sehr kompakt wachsend und ab 50 cm Höhe unglaubliche Massen von kernlosen länglichen Früchten ohne Bestäubung ansetzend; völlig problemlos im Sommer auch draußen zu halten (Frostfrei!); Früchte sind komplett (nur Stiel entfernen) mit Schale verwertbar; gewaltige Erntemengen sind möglich; kann im Winter bis auf 15 cm zurückgeschnitten werden; stecklingsvermehrt; bis 2 m; 3 Liter Topf 15,00 €
Cudrania tricuspidata 'Seedless Che': chinesische Che-Frucht; Strauch bis kleiner Baum; parthenocarpe (jungfernfrüchtige) Form, die ohne jede Bestäubung (normalerweise gibt es hier männliche und weibliche Pflanzen) völlig samenlose Früchte ansetzt, und zwar in gewaltigen Mengen; verständlich,denn diese Sorte muss ja keine Kerne (kalorisch am aufwendigsten!) mehr bilden; dieser Klon wurde vor nicht allzu langer Zeit entdeckt bei Greenwood/Virginia/USA; wurzelecht und winterhart bis unter minus zwanzig Grad; mit seinen vielen leckeren erdbeerähnlichen Früchten, die im Geschmack an süße Wassermelone erinnern, auch als Zierpflanze beeindruckend; trägt schon als sehr junge Pflanze; stecklingsvermehrt; problemlos; Rarität!; verwandt mit Feige und Maulbeere; ca 3 m; Wenige! Erst wieder im August! ab 15 €
Cydonia oblonga ‘Krymsk’
: Syn Cydonia oblonga 'Aromatnaya'; Quitte; wohl eine der besten Quittensorten überhaupt; sehr krankheitsresistent; reift im Oktober; die mittelgroßen Früchte werden weich (!) und können roh (!) gegessen werden; bestes süßes Ananasaroma; genauso erstklassig zum Kochen; wurzelecht, weil stecklingsvermehrt; nur wenige Pflanzen; ca 4 m ab 20,00 €
D
Debregeasia edulis
: Rarität aus China; verwandt mit der Brennessel, sticht aber nicht; vieltriebiger Strauch mit runzeligen länglichen Bättern; trägt nach unscheinbarer Blüte an den jungen Trieben unzählige Konglomerate gelboranger winziger Beeren mit sehr speziellem angenehmem Geschmack; reife Früchte haften lange; selbstfruchtbare Auslese; hoher Zierwert; wirft bei kalter Überwinterung das Laub ab und darf dann dunkel stehen; verträgt zumindest einige Grade Frost; schon ganz kleine (Stecklingsvermehrte!) Pflanzen tragen Früchte; blühfähige Jungpflanzen 15,00 €
E
Elaeagnus x ebbingei
: Wintergrüne Ölweide; Blätter elliptisch, oberseitig dunkelgrün, unterseitig silbrig, an Olivenlaub erinnernd; blüht sehr reich und stark duftend von September bis November; Blüten an kleine weiße Fuchsienblüten erinnernd; Fruchtreife (nicht immer sicher) im April/Mai; die roten Beeren sind essbar; bei uns eher eine Zier- als eine Fruchtpflanze; schöne Alternative zu Kirschlorbeer; 2 bis 3 Meter; vorerst nur in Waake
Elaeagnus multiflora ‘Sweet Scarlet’
: Ölweide; legendäre Fruchtsorte von hohem gesundheitlichen Wert; im Gegensatz zur Wildform selbstfruchtbar; größere besser schmeckende Früchte; schönes olivenähnliches Laub; obwohl keine Leguminose, Luftstickstoff bindend; harmonischer Wuchs; nur 180 cm; als Frucht- und Zierstrauch ein absoluter Volltreffer; nur ganz wenige im August in Waake
Elaeagnus umbellata: Ölweide; schöner sommergrüner Strauch mit silbrigem Laub, den Oliven nicht unähnlich; nach winzigen, aber sehr zahlreichen intensiv duftenden gelblichen Blüten im Frühjahr produzieren die Pflanzen große Mengen leckere roter Beeren im Herbst; aromatisch süßsauer und der Gesundheit sehr zuträglich; roh oder gekocht vielseitig verwendbar; obwohl keine Leguminose, Luftstickstoff bindend; völlig winterhart; stecklingsvermehrte Sorten mit besonderen Eigenschaften; 3 m+; 15,00 Euro
- ‘Big Red’: große Mengen sehr großer Früchte
- ‘Brilliant Rose’:amerikanisch; riesige Früchte mit gutem Aroma
- ‘Jewel’: amerikanisch; mittelgroße Früchte mit ausgezeichnetem Aroma
- ‘Red Cascade’: riesige Mengen mittelgroßer Früchte
- ‘Sweet-N-Tart’: amerikanisch; süß und säuerlich
F
Ficus carica in Sorten: Fruchtfeige; die hier angebotenen Sorten sind alle parthenocarp (jungfernfrüchtig), setzen also Früchte ohne jede Bestäubung an; die Winterhärte wächst mit dem Alter der Pflanze; Pflanzen, die in den ersten zwei bis drei Jahren bereits bei minus 14/15 Grad Celsius zurückfroren, überstehen später ohne Probleme minus 19/20 Grad Celsius; ein totales Erfrieren inklusive Wurzelstock kommt selten vor; in der Regel treiben die Pflanzen nach Rückfrost willig und stark wieder aus dem Boden aus; um die Entwicklung der Pflanzen zu beschleunigen, ist es von Vorteil, zumindest in den ersten Wintern (Hier sind 'richtige' Winter' gemeint!) etwas Schutz in Form von Reisig etc. zu geben; eine Süd- oder Westwand im Rücken beschleunigt die Fruchtentwicklung, ist aber nicht zwingend erforderlich; normalerweise sind bereits 50 cm hohe Pflanzen in der Lage, Früchte auszutragen; ein Rückschnitt der Triebspitzen, falls zur besseren Verzweigung erforderlich, sollte Anfang Juli durchgeführt werden (danach angesetzte Früchte werden sowieso nicht mehr reif); ein Rückschnitt größerer Äste, falls nötig, sollte in frostfreien Perioden der Vegetationsruhe erfolgen; unter guten Bedingungen sind sortenabhängig im Freiland bis zu zwei Ernten zu erwarten: eine (Breba-Feigen), die sich aus im Herbst angesetzten winzigen Embryofeigen entwickelt, und eine (Blütenfeigen), die sich aus in den Blattachsen des Frühjahrsaustriebes angesetzten Früchten entwickelt; die Endgröße der Pflanzen ist sorten-, klima- und rückschnittabhängig; mit 2,5 m Höhe und Breite ist bei schwachem Rückschnitt durchaus zu rechnen; in wärmeren Gegenden Deutschlands oder bei Anhalten der Klimaerwärmung sind deutlich größere Pflanzen zu erwarten; die zu erwartende Erntemenge ist im Vergleich zu anderen Obstgehölzen in Relation zur Größe der jeweiligen Pflanze enorm; auch eine Kübelhaltung ist möglich; in sehr kalten Gegenden sollten die Kübel dann nach dem Laubfall (!) in einen kühlen Keller, Garage oder Schuppen gebracht werden; Licht ist im Winter nicht notwendig; - viele Feigensorten sind sich optisch auf den ersten Blick sehr ähnlich, unterscheiden sich aber bei näherem Hinsehen sehr hinsichtlich bestimmter Eigenschaften wie Winterhärte, Neigung zur Fruchtbildung, Aroma etc; das liegt an der langen Zeit (2000 Jahre und mehr), die bestimmte Sorten schon kultiviert werden: viel Gelegenheit zum Mutieren!
Ficus carica ‘Buttenschöns Beste’
: Diese Fruchtfeigensorte hat um ca 1900 ein Lehrer aus Pattensen bei Hannover als Steckling von einer Italienreise mitgebracht und in den Jahrzehnten danach vermehrt und in seiner Heimat an viele Freunde und auch Schüler weitergegeben, so auch an die Mutter eines Herrn Buttenschön, die damals noch ein kleines Mädchen war; dunkel getönte Früchte; gute kälteverträgliche Sorte; vielen Dank an Herrn Buttenschön, der heute in Eddigehausen wohnt; erste Pflanzen ab August in Waake; 3 m
Ficus carica ‘English Brown Turkey’: Fruchtfeige; zuverlässige Standardsorte; mittelgroße braunviolette Früchte mit zuverlässigem Aroma; wüchsig, aber kompakt; schafft es sogar nach Rückfrost in guten Sommern bis zur Fruchtreife; Einsteigersorte; 3 m+ ab N
Ficus carica ‘Fehmarn’: Fruchtfeige; diese Sorte wird seit mindestens 100 Jahren auf Fehmarn gezogen; sie wird dort bis zu 5 Metern hoch und friert nur selten etwas zurück; eine der winterhärtesten in Deutschland kultivierten Fruchtfeigen; Triebe relativ dünn, aber drahtig; Fruchtansatz ohne Bestäubung; viele kleine süße Früchte, gelbviolett überhaucht, die in den meisten Sommern in großer Zahl rechtzeitig reifen; 3 (bis 5) m; - Vielen Dank an Frau Bonk! ab N
Ficus carica ‘Feldthurns’: Fruchtfeige; jungfernfrüchtig; diese Sorte steht in Südtirol, 50 km östlich von Bozen in dem Örtchen Feldthurns in 850 m Höhe über NN, und zwar beim Cafe Dorfmann; die Mutterpflanze ist ca 8 Meter hoch; aufgrund des Standortes und der Größe darf eine sehr hohe Kälteresistenz vermutet werden; extrem wüchsig, aber schon als winzige Pflanze fruchtend; mittelgroße sehr leckere komplett blauschwarze Früchte; erste Jungpflanzen ab August 2007 lieferbar; vielen Dank an Familie Schramm aus Göttingen; 5 m und mehr? ab N
Ficus carica ‘Halle an der Saale’: Fruchtfeige; diese Sorte wuchs schon zu DDR-Zeiten in Halle an der Saale; längliche gelbliche Früchte mit erdbeerrotem Innenleben; unkompliziert, wüchsig und ziemlich winterhart; sehr lecker; vielen Dank an einen Kunden aus Halle an der Saale; 3 bis 5 m ab N
Ficus carica ‘Hardy Braunschweig’: Fruchtfeige; diese bemerkenswerte Sorte steht völlig ungeschützt in einem Schrebergarten in Braunschweig; nachdem sie einige Jahre regelmäßig bis zum Boden zurückfror, tat sie das nicht mehr und war im Sommer 2007 bereits gut 2,5 m hoch und 3 m breit; auch im verregneten Sommer 2007 trug sie eine Unmenge einwandfreier sehr wohlschmeckender braunvioletter Früchte mittlerer Größe; vielen Dank an die Besitzerin in Braunschweig; 3 m?; Vorerst nicht im Versand! ab N
Ficus carica ‘Ice Crystal’
: Syn. Ficus carica 'Icecrystal'; Fruchtfeige; habe ich ganz neu aus England; sieht mit ihren etwas silbrigen vermehrt geteilten Blättern der Ficus afghanistanica sehr ähnlich, bringt im Gegensatz zu dieser aber auch bei uns (ohne Bestäubung) viele kleine braunviolette Früchte (jungfernfrüchtig), und zwar im August/September; soll außerdem sehr winterhart sein, nach englischen Angaben Zone 5; nicht nur Fruchtpflanze, sondern dazu auch noch äußerst dekorativ; 3 m ab 15,00 €
Ficus carica ‘Negronne’: Fruchtfeige; eher zwergig; Unmengen attraktiver kleiner schwarzer Früchte, die erstaunlich schnell reifen und auch noch im Oktober tadellos schmecken; durchaus hart genug zum Auspflanzen, aber wegen des zwergigen Wuchses allererste Wahl, wenn eine Feige im Kübel gewünscht wird; höchstens 3 m hoch; Vorerst nicht im Versand! ab N
Ficus carica ‘Precoce de Dalmatie’: Fruchtfeige; nach einigen Jahren besonders winterhart und besonders früh mit reifen Früchten besetzt; Feigen länglich, gelbgrün, mit rötlichem Fruchtfleisch; 3 m+; Vorerst nicht im Versand! ab N
Ficus carica ‘Zürich’: Fruchtfeige; diese Sorte stand von ca 1900 bis 1950 an der Giebelwand (zuletzt als riesige Pflanze) des Bauernhofes der Familie Pruppacher in der Keltenstraße in Zürich, bis das betreffende Haus dann abgerissen wurde; ein Ableger steht bis heute (2007) an einem Haus in der Gloriastraße in Zürich; sehr kälteverträglich und reich fruchtend; viele süße Früchte, gelbviolett überhaucht, rechtzeitig reifend; vielen Dank an das Ehepaar Bonhoeffer, besonders an Frau Bonhoeffer, geborene Pruppacher; der erstgenannte Standort war das Bauernhaus Ihres Großonkels, der zweite ist ihr Elternhaus; bis 5 m ab N
Weitere Sorten von Ficus carica zum Auspflanzen:
- ‘Doree’ (syn. Goutte d'Or)
- ‘Madeleine de deux saisons’
- ‘Hardy Chicago’
- ‘Longue d'aout’ (syn. Banane)
- ‘Panachee’ (hier eher Kübelsorte)
- ‘Pastiliere’
- ‘Perretta’, sehr frosthart, sehr frühe dunkel überhauchte Früchte
- ‘Petite Negri’, nicht extrem winterhart, aber aufgrund ihres zwergigen Wuchses und der Unmengen von Früchten bestens für Kübel
- ‘Ronde de Bordeaux’, sehr frosthart, früh, mit besonders gut schmeckenden dunklen Früchten
- ‘Sultane’
- ‘WhiteMarseille’
L
Luma apiculata ‘Auslese’
: Syn. Myrtus luma; kleinblättriger bei uns nicht allzu hoch werdender Strauch; immergrün; stecklingsvermehrte Auslese, die mit 30 cm Höhe den Sommer über schon ca 200 weiße Myrtenblüten tragen kann; Beerenfrüchte schwarz, süß und essbar; verträgt einige Grade Frost; leicht zu überwintern; ca 2 m ab N
M
Malva moschata (weiß/rosa): Beschreibung siehe 'Allgemeiner Staudenkatalog'; junge Blätter ergeben einen leckeren Salat D
Morus Arten und Sorten: Die im folgenden angebotenen Maulbeeren werden von mir ausnahmslos vegetativ (über Stecklinge) vermehrt. Sie sind somit wurzelecht. Praktisch alle tragen schon bei einer Größe unter einem Meter (viele schon unter 50 cm) ihre leckeren Früchte. Da die meisten Sorten recht wüchsig sind und somit ohne Schnitt nach einer Reihe von Jahren für den kleineren Garten zu groß werden, empfehle ich, sobald die Pflanzen gut eingewachsen sind, den Neutrieb gegen Ende Juni (dann oft schon 1 m lang) auf ca 20 cm zu kürzen (regt – vor allem bei Morus multicaulis Sorten - die erneute Bildung von Früchten an) und diese Prozedur in verschärfter Form (bis auf 15 cm) im Winter zu wiederholen. Das Schneiden dickerer Äste (über 5 cm) kann bei Maulbeeren ein längeres Bluten verursachen und ist somit nach Möglichkeit zu vermeiden. Neben der Nutzung als Fruchtbaum/-strauch im heimischen Privatgarten ist z. B. ein Anpflanzen in größeren Hühnergehegen oder auf Wiesen, die der Schweinefreilandhaltung dienen, aufgrund der gewaltigen Fruchtmengen, der damit verbundenen Futterersparnis und der positiven gesundheitlicher Wirkung auf den Organismus der Tiere durchaus überlegenswert. Dabei ist auch die Verwertung des Laubes und der frischen Zweige nicht zu vernachlässigen. - Bei der Auswahl einer oder mehrerer für Sie speziell geeigneter Sorten bin ich gerne behilflich. Rufen Sie mich an!
Morus alba ‘Emmanuelle’
: Alte französische Fruchtsorte; große helle lila überhauchte Früchte von brauchbarer Qualität; sehr robust und wuchsfreudig; einmal angewachsen äußerst genügsam; schon als junge Pflanze gut tragend; auch für schlechtere Pflanzplätze zu gebrauchen; 5 m ab 20,00 €
Morus alba ‘Nana Issai’: Zwergmaulbeerbaum; die schwarzvioletten leckeren Früchte sind zwar nur 2 cm groß, erscheinen aber in ungeheuren Mengen an allen neuen Zweigen, auch schon an winzigen Pflanzen; extrem dichter, aber wohlgeordneter Wuchs; die Blätter stehen sehr eng beieinander und die jungen Zweige weisen einen sehr ansprechenden leichten Zickzackwuchs auf; entwickelt sich relativ schnell zu einem sehr malerischen knorrig wirkenden Zwergbaum, der zu allen Jahreszeiten seine Wirkung als Ziergehölz nicht verfehlt; am besten als Hochstamm ziehen (in den ersten Jahren allmählich alle Seitenäste bis zu einer Höhe von 1,50 m bis 1,80 m entfernen); entwickelt dann eine kompakte wohlproportionierte Krone; wunderschön als Solitär in einem Buchsbaumrondell; 2,50 m bis 3 m; Ab 15 €
Morus alba ‘Kokuso 27’
: Wohl meine robusteste und wüchsigste Sorte; eigentlich eine Spitzensorte für die Seidenraupenzucht (in Bulgarien sehr hoch bewertet), aber nach Angaben aus Frankreich sollen die Früchte auch ein ganz spezielles Aroma haben; darum hier angeboten; allererste Wahl für höhere Wildhecken etc.; verträgt brutalen Rückschnitt; 5m; leichter zu vermehren, darum kräftige Pflanzen im 3 Liter Topf für 15,00 €
Morus alba ‘Pendula’: Hängemaulbeerbaum; amerikanisch gezogen: nicht auf Hochstamm veredelt, sondern stecklingsvermehrt und aufgebunden; muss von Ihnen solange an einer Bambusstange/Pfahl weiter aufgebunden werden, bis er die von Ihnen gewünschte Stammhöhe (max. 4 m) erreicht hat; der Stamm härtet dann allmählich durch und kann später die Krone auch ohne Stützpfahl tragen; Seitenäste werden allmählich bis zur gewünschten Höhe entfernt; Triebe darüber hängen malerisch über und bilden mit der Zeit eine mehr oder minder große 'Laube' (je nach Schnitt); in den USA beliebt als Spielversteck für Kinder; außerdem im Sommer viele 2 cm große gut essbare gesundheitsfördernde schwarzrote Beeren; z. B. auch flach wachsend und eine Mauer herabhängend erziehbar; bis 4 m; Ab 15 €
Morus ‘Black Tabor’
: Zum Teil als 'Morus nigra' Sorte geführt, aber ganz sicher fälschlicherweise; wahrscheinlich 'Morus alba' Sorte oder Hybride; wüchsig; schon als junge Pflanze ihre leckeren großen schwarzen Früchte tragend; problemlos und winterhart; 5 m; vorerst nur in Waake
Morus ‘Capsrum’: Kanadische Maulbeerhybride; Früchte schwarz, groß, süß und aromatisch (!); gut winterhart; wüchsig; schon als sehr kleine Pflanze tragend; 5 m; ab 20,00 €
Morus ‘Carman’: Maulbeerhybride aus Ontario; Früchte weiß, groß, süß und aromatisch; nicht einfach nur widerlich süß wie die üblichen weißen Maulbeeren!; gut winterhart; wüchsig; schon als sehr kleine Pflanze tragend; 5 m; ab 20,00 €
Morus ‘Collier’: Maulbeerhybride aus den USA; sehr frosthart; ähnlich ‘Illinois Everbearing’ (siehe unten), aber Ernte 14 Tage früher im Jahr einsetzend; 5 m; ab 20,00 €
Morus ‘Geraldi Dwarf’: Maulbeerhybride aus den USA; sehr frosthart; Früchte ähnlich groß und lecker wie bei ‘Illinois Everbearing’, aber durch extrem kurze Internodien extrem dicht und kompakt wachsend; nur 180 cm!; die ultimative Maulbeersorte für kleine Gärten; lieferbar ab 2010; ab 20,00 €
Morus ‘Göttingen’
: Die Mutterpflanze ist inzwischen schätzungsweise zwischen 50 und 80 Jahren alt (muss schon viel erlebt haben), steht ungeschnitten neben einem Mehrfamilienhaus in Göttingens Südstadt und ist ca 12 Meter hoch; möglicherweise eine Morus alba Sorte, wahrscheinlich aber eine Hybride (für Morus rubra wachsen die Stecklinge zu leicht); festes mittelgroßes Laub; schwarze große längliche Früchte von Anfang Juli bis in den Oktober hinein; ausgewogenes Aroma; 5 m (mit Schnitt); vorerst nur in Waake
Morus ‘Illinois Everbearing’: Maulbeerhybride; legendäre amerikanische Fruchtsorte von 1958; dort in Sachen 'Maulbeere' seit langem das Maß aller Dinge; brutal winterhart; lebhaft wüchsig; großfrüchtig; sehr wohlschmeckend; gesundheitsfördernd; trägt schon bei einer Höhe unter 50 cm die ersten fast samenlosen schwarzen Früchte bis 4 cm Länge; später riesige Mengen reifer Früchte fast den ganzen Sommer lang; pittoresker Baum; ein-, mehrstämmig oder als Hochstamm erziehbar; kann durch Rückschnitt relativ einfach halbwegs niedrig (3 m) gehalten werden, ohne dass die Fruchtproduktion unterdrückt wird; ganz anders als die sonst hier angebotenen Maulbeerpflanzen mit ihren meist winzigen Früchten oder aber mangelnder Winterhärte und Wuchskraft; sollte so stehen, dass reife (färbende!) Früchte nicht auf Gehwegplatten oder Fahrzeuge fallen können; wurzelecht; stecklingsvermehrt; 5 m; Vorerst nicht im Versand! ab 25 €
Morus ‘Ivory’: Kanadische Maulbeerhybride; Früchte weiß, groß, süß und aromatisch; nicht einfach nur widerlich süß wie die üblichen weißen Maulbeeren!; gut winterhart; wüchsig; schon als sehr kleine Pflanze tragend; 5 m; ab 20,00 €
Morus ‘Large Black’
: Morus multicaulis-Sorte; wahrscheinlich mit 'Large Black English' (ich habe beide) identisch; wächst von Natur aus mehrstämmig; hochwertige große schwarze Früchte; große Blätter; leicht durch Schnitt (Ende Juni und Winter) klein (unter 3 m) zu halten; trägt schon als Jungpflanze Früchte; 3 bis 5 m ab 20,00 €
Morus multicaulis Sorte
: Aus Frankreich; der Sortenname ist mir leider nicht bekannt; mehrstämmig wachsend; Neuaustrieb stets dunkel getönt; sehr viele große längliche Früchte ab Anfang Juli bis September; reagiert besonders gut auf Rückschnitt gegen Ende Juni mit erneuter Fruchtbildung; winterhart; 3 bis 5 m ab 20,00 €
Morus multicaulis ‘Loud Georgeous’
: Alte für ihr überragendes Aroma bekannte Sorte; mehrstämmig wachsend; schon als Jungpflanze gut tragend; genügend winterhart; 3 bis 5 m; vorerst nur in Waake
Morus nigra ‘Chelsea’
: Syn. Morus nigra 'King James'; syn Morus nigra 'James II'; Echte Schwarze Maulbeere; die Ursprungspflanze wurde von König James II. zu Beginn des 17ten Jahrhunderts in London im jetzigen Chelsea Physic Garden gepflanzt und im Zweiten Weltkrieg im Alter von gut 300 Jahren zerstört, ob durch eine deutsche Bombe oder anderweitig (Brennholzbeschaffung?), konnte ich bisher nicht herausfinden; große längliche schwarzrote Früchte mit ausgezeichnetem Aroma; langsam wachsend; hat zwar bei mir schon minus 26 Grad Celsius draußen überstanden und ist damit eine bemerkenswert winterharte Sorte, ist aber nur für wärmere Gegenden Deutschlands oder aber sehr geduldige Menschen (in den kälteren Gegenden) wirklich empfehlenswert; vorerst nur in Waake
Morus ‘Pakistan’
: Ältere Sorte; extrem lange Früchte bis 10 cm; purpurschwarz, aber schon im dunkelroten Zustand verzehrbar (Ausnahme!); sehr wohlschmeckend; riesige Blätter; schon als kleine Pflanze Früchte tragend; Winterhärte noch nicht endgültig geklärt, aber bei mir inzwischen ausgepflanzt; 5 m ab 20,00 €
Morus ‘Shangri La’
: Große schwarze Früchte von guter Qualität; Blätter ziemlich groß; wüchsig; schon als kleine Pflanze tragend; Winterhärte noch nicht endgültig geklärt, aber inzwischen bei mir ausgepflanzt; 5 m ab 20,00 €
Morus trnaviensis
: In der Slowakei als 'Morusa trnavska' bekannt; eng mit Morus nigra verwandt; alte Bäume sollen (nach 100 bis 300 Jahren) des öfteren längs in mehrere Teile auseinanderbrechen, wobei nicht selten die aufschlagenden Kronensegmente sich soweit in den Boden bohren, das einzelne Äste davon vor dem endgültigen Absterben des Baumes Wurzeln bilden und neue Bäume entwickeln; leckere Früchte; wahrscheinlich langsam wachsend; vorerst nur in Waake
Morus ‘Wellington’: Keine Morus nigra, wie manchmal behauptet, sondern eine Hybride; Auslese mit größeren Früchten, mehr Wuchskraft und besserer Winterhärte; erprobte Sorte aus den USA (Von dort kommt mitunter auch Gutes!); stecklingsvermehrt; trägt schon als ganz kleine Pflanze; große Erntemengen; gesundheitsfördernde Früchte können wie auch alle anderen Maulbeeren direkt (z. B. mit Vanilleeis) gegessen, eingefroren oder zu Saft, Wein und anderen leckeren 'Schweinereien' (z.B. ein Kilogramm Maulbeeren auf einen Liter Gin; englisches Rezept!) verarbeitet werden; 5 m; ab 20 €
O
Olea europaea ‘Veronique’
: Echte Olive; winterhart; habe ich aus England; soll bis minus 20 Grad Celsius aushalten und auch bei uns verwertbare Oliven tragen; selbstfertile Sorte (befruchtet sich selbst); stecklingsvermehrte Jungpflanzen ; wurzelecht; sollte bis zum Auspflanzen noch ca ein Jahr im Topf gehalten werden; 2 bis 3 m 15,00 €
P
Physalis pubescens ‘Aunt Molly's’
: Syn. Physalis pruinosa ‘Aunt Molly's’; aus Holland; Ananaskirsche; ähnlich der Andenbeere, aber viel kompakter und standfester im Wuchs und viel früher im Jahr und viel länger tragend; Früchte süßer (Smakelijk!) und mehr Richtung Obst als Andenbeere; leckeres Ananasaroma; Erntebeginn in der Regel gegen Ende Juni und dann bis zum Frost kontinuierlich andauernd; einfach Pflanze schütteln und abfallende Früchte (nur die reifen fallen ab) einsammeln; roh oder für Kuchenbeläge etc. verwenden; große Ausbeute; für nächstes Jahr gegebenenfalls Samen aufbewahren und gegen Ende März frostfrei aussäen; nach den Spätfrösten mit 8 cm Ballen auspflanzen; Pflanzabstand 50 cm; Jungpflanze im Topf E
Physalis pubescens ‘Goldie’
: Syn. Physalis pruinosa ‘Goldie’; auch aus Holland; ähnlich ‘Aunt Molly's’, braucht aber minimal mehr Zeit bis zur Ernte; hat dafür etwas größere Früchte; beide Sorten zu haben, ist kein Fehler!; Jungpflanze im Topf E
Prunus cerasifera ‘Hollywood’: Blutpflaume; Laub braunrot; Blüten rosa; später gut essbare große saftige Früchte; hier wurzelecht gezogen; dadurch etwas schwächer im Wuchs; eher Großstrauch als Baum; gleichzeitig vollwertiges Zier- und Obstgehölz; 4 m; Vorerst nicht im Versand! Ab 12 Euro
Prunus maritima
: Beach Plum; Strandpflaume; kompakter rundlicher Strauch mit dichtem dunkelgrünen Laub; im April von Unmengen weißer Blüten bedeckt; trägt August/September viele knapp 2 cm große wohlschmeckende pflaumenähnliche Früchte, die sowohl roh als auch verarbeitet ein Genuss sind; völlig anspruchslos, verträgt Salz im Boden (Strandpflaume!); wächst auch noch auf sehr sandigen Böden (Befestigung!); gilt in Fachkreisen als völlig unterbewertete Pflanze mit hohem Potential; vorerst nur in Waake
Prunus x cistena
: Zwerg-Blutpflaume ('Cistena' ist ein Wort aus der Sioux-Sprache und bedeutet 'Baby'); schöner kleiner Strauch mit glühend dunkel braunrotem Laub, zartrosa Blüten im Frühjahr und essbaren kleinen Pflaumen im Spätsommer/Herbst; zierlicher harmonischer Wuchs; anspruchslos; ca 1,5 m ab L
Prunus ? ‘Johnny's Gelbe’: Mirabellen ähnliche gut kirschengroße gelbe Früchte von Ende Juli bis Ende August, die mit der Reife immer süßer werden und zum Schluss noch blau-schwarz überhaucht sind; ausgezeichnetes Aroma (verleitet dazu, sich zu 'überfressen'); vermehrt aus Kronenstecklingen; trägt deshalb schon ab einer Höhe von unter 150 cm; sehr reichtragend; als Buschbaum oder kleiner Hochstamm erziehbar; äußerst widerstandsfähig, unter anderem auch gegen Schrotschusskrankheit; völlig winterhart; bis 5 m (eher niedriger); Jungpflanzen mit durchgehendem Mitteltrieb im 11-cm-Topf oder größer; Vorerst nicht im Versand! Ab 12 Euro
Prunus tomentosa ‘Orient’: Nanking-Kirsche, selbstfruchtbare Sorte; wächst strauchig; keinerlei Monilia und Co; sehr reich blühend und während der Blüte erheblichen Frost vertragend; viel kleine leicht süße aromatische Kirschen mit winzigen Kernen; pflegeleicht und anspruchslos; sehr zierend; 2m x 2m; ab 12,00 Euro
Psidium guajava ‘Dwarf’
: Zwergguave; schmale Blätter von ca 5 cm Länge; Früchte gelb, 3 cm groß und sehr lecker; trägt schon als kleine Pflanze, da stecklingsvermehrt; leicht zu überwintern; 1 m 15,00 €
R
Rubus ‘Boysenbeere’: Brombeerhybride; dunkel weinrote Früchte mit einem extrem reichhaltigen Aroma, dem man nur sehr schwer widerstehen kann, insbesondere in Verbindung mit einem guten Vanilleeis; völlig stachellos und sehr reich tragend; 4 m L
Rubus ‘Brandywine’: bei den Engländern auch ‘Brandy Wine'’; purpurfarbene Himbeere; ähnlich ‘Glen Coe' (siehe unten), aber mit einigen Stacheln und nicht so sehr zierend; dafür aber noch deutlich reicher tragend und in der Fruchtqualität noch besser; 4 m L
Rubus ‘Dorman Red’: rote Brombeerhybride; anspruchslos; keine Ausläufer; viele sehr zierende halbrunde Beeren; spezielles Aroma; bis 4 m L
Rubus ‘Glen Coe’: purpurfarbene Himbeere; Kreuzung zwischen schwarzer und roter himbeere; in der Regel keine Ausläufer; trägt solche Mengen von fast immer wurmfreien Beeren, dass selbst die bunten Kataloge der großen Gartenversandhäuser mit ihren Fotomontagen keinen mehr drauflegen können; Aroma im ersten Erntejahr oft etwas schwächlich, aber ab zweitem Erntejahr ganz phantastisch; Zierend!; bis 4 m L
Rubus occidentalis ‘Black Jewel’: Schwarze Himbeere, Spitzensorte; im Gegensatz zu üblichen Himbeeren in der Regel keinerlei Ausläufer treibend und praktisch nicht von Maden befallen; ansonsten ähnlich vielseitig verwendbar; die Triebe können bis 3 Meter lang werden: aufbinden oder kürzen; sehr reiche Ernten; spezielles Aroma L
Rubus phönicolasius: jap. Weinbeere; rote Triebe; Früchte über Gelb, Orange und Rot dunkelrot werdend; anspruchslose Pflanze, die mit fast jedem Standort Vorlieb nimmt, auch wenn er schattig ist, oder sie im Gras stehen muss; sehr dekorativ und wohlschmeckend!; völlig anspruchslos; überhängende Triebe von ca 200 cm Länge; L
S
Solanum pruinosum: ähnlich der sogenannten Kapstachelbeere oder Andenbeere, nur dass die Früchte schon ab Juni (bis Oktober) reifen, das Aroma süßer und fruchtiger ist, und die Pflanzen ganz kompakt und standfest wachsen;noch einmal: Ende März/Anfang April ausgesäte Pflanzen sind beim Auspflanzen aus einem 8-cm-Vierkanttopf ins Freiland gegen Ende Mai bereits knospig und tragen gegen Ende Juni bereits die ersten reifen Früchte; Besser geht’s nicht!; 50 cm D
Staphylea pinnata: Pimpernuss (heißt tatsächlich so!); aufrechter Strauch mit ovalen Blättern; weiße, rötlich überhauchte Blüten in ca 12 cm langen Rispen im späten Frühjahr; 3 cm dicke aufgeblasene Früchte mit 1 cm großen Samen darin; Samne schmecken wie Pistazien; gut essbar und zierend; 2 m und mehr M
T
Toona sinensis ‘Flamingo’
: Syn Cedrela sinensis 'Flamingo'; Chinesischer Gemüsebaum; Sorte, die im Frühjahr auffallend lebhaft rosa austreibt; großé gefiederte Blätter; weißliche Blütenstände; ganze Pflanze aromatisch; noch weiche Jungtriebe und Blütenstände können als Gemüse genutzt werden; kann ein Baum mit gelbbraunem, rot gestreiftem aromatischem Holz werden, bei uns aber meist nur mehrtriebiger Srauch von 3 bis 4 Meter Höhe; sehr wirkungsvoll vor allem beim Austrieb ab 15,00 €
U
Ugni molinae ‘Auslese’
: Syn Myrtus ugni; Ugni; Chilenische Guave; kleinblättriger, bei uns nicht allzu groß werdender Strauch; immergrün; Blüten krugförmig, weiß mit Rosa, duftend; Ausleseform: die Mutterpflanze hat mit ca 30 cm Höhe schon über 100 reife dunkel braunrote Beeren getragen; intensives Aroma, das an Walderdbeeren und Guaven erinnert; roh gegessen extrem lecker, aber sicher in der Küche auch zu Fleischgerichten etc. vielseitig verwendbar; aus den Blättern lässt sich ein Tee zubereiten; verträgt kurzfristig bis ca minus 10 Grad Celsius Frost; leicht zu überwintern; selbstverständlich stecklingsvermehrt; gilt in Fachkreisen als völlig unterbewertete Pflanze; Hat die Zukunft noch vor sich!; 1,5 m; ab N
V
Viburnum trilobum ‘Phillips’: Highbush Cranberry; eigentlich ein amerikanischer Schneeball; weiße Blütenbälle im Frühjahr ähnlich denen von Lacecap-Hortensien; ab Juli/August viele leuchtend rote Beeren, die ungepflückt oft bis zum Frühjahr hängen bleiben, allerdings äußerst geeignet dafür sind, wie Cranberries eingekocht oder erst eingefroren und dann erst bei Bedarf gekocht zu werden; selbst gelierend; auf Aroma, Bitterfreiheit und Fruchtgröße gezüchtet; Nutzpflanze mit hohem Zierwert; robust und extrem winterhart; eingekochte Früchte werden in Deutschland bereits für viel Geld angeboten; Nicht roh verzehren!; bis 3 m; Vorerst nicht im Versand! Ab 15 €

